Elektromobilität:
So funktioniert's

Elektrofahrzeuge sind bereits heute auf unseren Straßen unterwegs, Ladepunkte werden in allen Regionen Deutschlands weiter ausgebaut und Nutzer, Kommunen sowie Unternehmen werden auf dem Weg zur Elektromobilität vielfältig unterstützt. Vor allem rund ums Laden hat sich bereits viel getan.

In den folgenden Kapiteln möchten wir Sie über die wichtigsten Fragen zur Elektromobilität und Fördermöglichkeiten informieren:

Ladepunkte finden

Der schnellste Weg zur Ladestation!

Sie suchen den schnellsten Weg zur nächsten freien Ladestation oder wollen wissen, wo Sie auf Ihrer geplanten Strecke öffentliche Ladestationen finden können? Apps und Websites von Fahrzeugherstellern, Ladesäulenbetreibern oder Informationsportalen sowie Mobilitäts-Startups weisen Ihnen den schnellsten Weg zum nächsten Ladepunkt – manche Lösungen zeigen sogar an,  welche Ladestation gerade frei ist und wo sie am günstigsten auftanken können.

Ladestationssuche per App (Quelle: Hubject)

Hier eine Auswahl: Lemnet ist eine der größten Datenbanken zur Suche nach der passenden Ladeinfrastruktur und zeigt Ladestationen unterschiedlichster Anbieter, vom Stromversorger bis zum Supermarkt, an. Nutzer können hier auch neue Stromtankstellen melden und die Karte so um weitere Angebote erweitern.
Plugsurfing.com zeigt auch mobil in der zugehörigen App die nächste freie Ladestation an. Außerdem können die Ladevorgänge an 50.000 Ladepunkten in Europa einfach über die App oder einen RFID-Ladeschlüssel (eine Art Schlüsselanhänger) bezahlt werden. PlugSurfing rechnet dann für den Nutzer mit den jeweiligen Betreibern ab.
Im interaktivem Stromtankstellenverzeichnis mit Karte von goingelectric.de findet man die passende Ladestation fürs eigene Fahrzeug, die richtigen Anschlüsse ermittelt die Suchmaschine automatisch. Außerdem kann man seine Suche nach der verwendeten Ladekarte und Kriterien wie z.B. gratis tanken, kostenloses Parken und 24-Stunden-Erreichbarkeit filtern lassen.
Auch die Websites Plugfinder (auch als App verfügbar) sowie e-stations zeigen Ladestationen mit der gewünschten Steckerart, Leistung und vom bevorzugten Anbieter im Suchgebiet an.

In der App und auf der Website der Community von Elektrofahrzeugbesitzern Chargemap können Nutzer aktuelle Informationen über die Lage und den Zustand von Ladepunkten in ihrem Umfeld teilen. Und auch mit den Angeboten von Fahrzeugherstellern und von Energieversorgern findet man schnell die nächste Ladesäule. Und schließlich bietet Ihnen auch die Website der Bundesnetzagentur die Möglichkeit, in einer interaktiven Karte nach Ladestationen in Ihrem Umfeld zu suchen. Da alle seit März 2016 gebauten öffentlich zugänglichen Ladestationen unverzüglich bei der Bundesnetzagentur gemeldet werden müssen, erhalten Sie hier zudem eine stets aktuelle Liste dieser Ladestationen geordnet nach Postleitzahlen. Die Wege zum nächsten passenden Ladepunkt sind heute also vielfältig und bequem.

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind dabei das Bindeglied zwischen Fahrzeugen, Ladeinfrastruktur und Energiesystem. Sie steuern das Laden an privaten und öffentlich zugänglichen Ladepunkten und ermöglichen die Kommunikation der Elektrofahrzeuge mit intelligenten Stromnetzen oder Smart Homes. Zudem sichern IKT für die Nutzer den komfortablen und flächendeckenden Zugang zur öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur. Ladestationen können beispielsweise mit Parkplatzsensoren ausgestattet werden, die anzeigen, ob ein Parkplatz mit Ladesäule gerade besetzt ist oder nicht.  Im Herbst 2016 begann z.B. Park Here die Ausstattung von europaweit 50 Ladeplätzen von Ladenetz- und Hubject-Kunden mit Parkplatzsensoren.

Infos zum Bezahlvorgang an Ladestationen finden Sie hier.

Mitmachen:

Haben Sie einen Hinweis für uns, welche weiteren Angebote schnell und zuverlässig zur passenden Ladesäule führen? Dann schicken Sie uns gern eine E-Mail an reker@acatech.de.